Die Albanische Riviera - Ein noch unberührtes ParadiesKarte an/aus

Albanien ist einer der letzten touristischen Geheimtipps Europas. Wunderschöne Strände und eine herrliche, unberührte Natur lockt dieses arme Land auf dem Balkan. Bisher sind es hauptsächlich Individualtouristen und Backpacker, die Albanien aufsuchen, doch dies könnte sich schon bald ändern. Das Land hat bedauerlicherweise einen schlechten Ruf. Es sind Begriffe wie Kriminaltität oder Blutrache, die mit Albanien verbunden werden. Dazu kommen Armut und eine schlechte Infrastruktur. Das ehemalige kommunistische Regime erlaubte Jahrzehnte lang keine touristischen Aktivitäten. In den späten 1950ern und frühen 1960ern waren ausschließlich Reisende aus den kommunistischen Bruderstaaten zugelassen. Bis zum Tod Enver Hoxhas im Jahr 1985 wurde ausländischer Tourismus in Albanien kaum gefördert. Trotz allem gab es reichlich Hotels, die aber hauptsächlich den Parteifunktionären und allenfalls Geschäftsreisenden vorbehalten waren. In der jüngeren Vergangenheit beeinträchtigen Infrastrukturprobleme die Entwicklung des Tourismus. Stromausfälle und Unterbrechungen der Wasserversorgung waren an der Tagesordnung. Die Strände Albaniens ziehen besonders Badeurlauber an. Die Hochsaison beschränkt sich auf die Monate Juli und August, obwohl die Temperaturen das Baden auch zu anderen Zeiten möglich machen würden. Die Berge im Norden entwickeln sich im Sommer zu einem bei mitteleuropäischen Wanderern beliebten Ziel für Trekkings in naturbelassenen Landschaften. Im Land gibt es 15 Nationalparks, von denen aber einige kaum erschlossen sind. Viele historische Städte warten auf kulturell interssierte Besucher. Berat ist eine typisch balkanisch-osmanisch geprägte Stadt. Auch Gjirokasters Altstadt zählt mit ihrer balkanisch-osmanischen Architektur seit 2005 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Hingegen drohen viele interessante Orte durch illegale Bauten und Umweltverschmutzung zerstört zu werden. Besonders in und um Durrës wurden in den 2000er Jahren verstärkt Hotels erbaut. Das Wasser an einigen Stränden soll erheblich verschmutzt sein.

Riviera
Die Albanische Riviera (Riviera shqiptare) liegt im Südwesten Albaniens am Ionischen Meer nördlich von Saranda und endet am Llogara-Pass (1027 m ü.NN). Hier liegt ein besonders steiler und landschaftlicher schöner Küstenabschnitt. Wenn man den Llogara-Pass überquert hat, eröffnet sich ein fantastischer Ausblick über die ganze albanische Riviera bis nach Korfu. Der Llogara Nationalpark ist eine reizvolle Landschaft mit großen Pinienwäldern und lebendigen Bergbächen. Das Ceraunische Gebirge trennt die Riviera vom Hinterland. Weiter die Küste entlang liegt der Erholungsort Gjipe mit einer kilometerlangen Felsenschlucht voll von uralten Bäumen und Steinwällen, gefolgt von Himara mit seinen langen Sandstränden und von mit Oliven- und Orangenhainen bepflanzten Hügeln. Der Hauptort der Riviera ist Himara. Die Stadt eignet sich bestens als Aufenthaltsort. Weiter südlich liegt das Zentrum der Riviera, die Stadt Saranda mit gut entwickeltem Unterkunftsangebot und einem lebendigen Nachtleben. Butrint ist das historische und archäologische Juwel der Riviera, ein 2500 Jahre altes UN-Weltkulturerbe. Große Teile des Gebiets sind sehr abgelegen und nur auf schmalen, kurvenreichen Straßen erreichbar. Hier lebt seit Jahrhunderten eine große griechische Minderheit. Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus 1990/91 wurde die Riviera stark entvölkert, u.a. durch Auswanderung und Gastarbeiter in Griechenland. An der Riviera entgeht man dem Strom der Massen, die vorwiegend an den Stränden nahe der großen Städte zu finden sind. Man muss aber gewisse Einschränkungen in Kauf nehmen. Die Fahrt zur albanischen Riviera ist den meisten Albanern zu weit, obwohl die wichtigen Strassen momentan ausgebaut werden und schon viel besser sind als vor einigen Jahren. Mit spektakulären Felsen und azurblauen Wassern, Kirchen voller mittelalterlicher religiöser Kunst und mit einer reichhaltigen, wechselvollen Geschichte ist die albanische Riviera eine potentielle Attraktion auch für internationale Touristen. Die meisten Touristen sind Albaner aus Albanien un den Nachbarländern und Emigranten auf Heimaturlaub. Außerhalb des Hauptorts Himara und dem Dorf Dhërmi ist die Gegend nur spärlich mit Hotels und Restaurants ausgerüstet. Wer Ruhe wünscht, kann mit dem Auto oder zu Fuss einsamere bis menschenleere Strände und Buchten in der Umgebung finden.

Himara
Himara liegt abgelegen durch das Ceraunische Gebirge vom Rest des Landes getrennt. Daher ist die Natur um Himara noch relativ unberührt. Zwar ist Himara nicht ganz so schön wie die umliegenden Dörfer, bietet aber die erforderliche Infrastruktur. Der moderne, touristische Stadtteil von Himara befindet sich direkt am Meeresufer an einer lang gezogenen Bucht mit Sandstrand. Alt-Himara liegt etwas landeinwärts auf einem Hügel. Es ist geprägt von alten Steinhäusern und steilen, schmalen Gassen. Die Burg von Himara aus dem 5. Jahrhundert ist heute der Sitz der Kirche des heiligen Sergius und Bacchus. Die abgelegenen Strände rund um Himara sind fast vollständig menschenleer. Das Meer ist klar, die Temperaturen angenem bis heiss. Das verschlafene Himara verwandelt sich am Abend in ein lebhaftes Treiben. Touristen und Einheimische treffen sich an der Uferpromenade und nutzen die kühlen Abendstunden zum Vergnügen. Läden sind bis tief in die Nacht geöffnet, Restaurants und Cafés gefüllt.

Saranda
Die Stadt ist von der fruchtbaren Ebene im Osten durch einen schmalen Höhenzug getrennt. Auf dem Mali i Lëkurësit südöstlich des Stadtzentrums wurde im Mittelalter eine Burg (Kalaja e Lëkurësit) errichtet. Saranda wurde unter Enver Hoxha seit Mitte der 50er Jahre zum Urlaubsort ausgebaut. Hier gibt es eine gute Infrastruktur und lange, aber auch teils volle Sandstrände.

Bildquelle: Pudelek Wikimedia


Hinweis: Der Text wurde mit Hilfe der Software zur Textgenerierung Semtoo automatisch erstellt.


 

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