Toskana mit dem Fahrrad: I La Spezia - Lucca - PisaKarte an/aus

Radtouren durch die Toskana sind eine beliebte Freizeitbeschäftigung unter Liebhabern der Region. Direkt hinter den traumhaften Stränden steigen die Berge sanft ins Landesinnere. Sand und Meer wechseln sich ab mit Wein- und Olivenplantagen. Dazu gibt es eine Vielzahl attraktiver und historisch bedeutsamer Orte in der Region. Von La Spezia bis Pisa fährt man mit dem Auto eine Stunde, bis Lucca etwa genau so lange. Eine abwechslungsreiche 2-Tagestour mit dem Rad über circa 120 Kilometer führt von La Spezia aus über die alte Handelsstraße Via Francigena nach Lucca und dann weiter nach Pisa. Sie führt an den langen Sandstränden der Toskanaküste zwischen Marinella di Sarzana und Forte dei Miami entlang und klettert dann, immer die reizvolle Landschaft der Berge im Blick, bis auf 300 Meter Höhe empor. Die Route ist von mittlerem Schwierigkeitsgrad und hat drei größere Steigungen mit grob 5% auf 1500 Metern (und ein paar kürzere, steilere Steigungen) zu bieten, die nicht ganz ohne sind.
Beginnend in La Spezia führt der erste Teil der Route über Lerici und Montemarcello nach Armeglia. Die Berge um Montemarcello klettern auf eine Höhe von etwa 280 Metern und bieten spektakuläre Blicke auf die Buchten und das Meer. Nach dem Abstieg auf Meereshöhe geht der weitere Verlauf an der Küste entlang und ab Marinella die Sarzana beginnen die Strände der Toskana, an denen man jederzeit eine Pause einlegen und ins kühlende Nass springen kann. Weitere schöne Orte und eine Gelegenheit für eine Pause:
Strand von Sarzana
Strände von Marina di Carrara
Marina di Massa

Bei Marina di Pietrasanta zweigt die Route nach links ab. Malerisch liegen nun die nahen Berge vor einem. Durch schattige Alleen geht es nun langsam weg vom Strand durch wenige dicht bebaute Siedlungen ins Grüne. Der Ort Camaiore ist eine gute Gelegenheit für eine Übernachtung. Er bietet zwar keine großen Sehenswürdigkeiten, hat aber eine schöne Altstadt und liegt sehenswert eingebettet im Bergpanorama. Hinter Camaiore beginnt eine weitere Steigung und es wird gebirgig. Da die Ortschaften kleiner werden, sind auch die Übernachtungsmöglichkeiten nicht mehr sehr groß.
Empfehlenswerte Hotels sind:
B&B Villa La Sequoia, DZ ca. 90 EUR
Cima al Colle Holiday House, DZ ca. 120 EUR
Villa Montecatini, DZ ca. 120-140 EUR

Malerische Toskana-Dörfer, Weinberge und Olivenhaine passierend, wird die Steigung vor Montemagno größer. Es dominieren nun schmale Landstraßen-Alleen und kleine, malerische Dörfer auf der Strecke. Umsäumt von Wald und sanften Hügeln liegt Valpromaro, wo es Richtung Piazzano auf einer schmalen Landstraße rechts ab geht. Hier beginnt nun eine weitere Steigung, die etwas steiler ist als vor Montemagno, aber schattig von Bäumen gesäumt ist oder Aussichten auf die sanfte Hügellandschaft bietet. Sie endet auf der Straße SS439, an der man links Richtung Lucca abbiegt. Lucca ist eine der schönsten Orte der Toskana und lohnt einen halben Tag Aufenthalt und eine Mittagspause. Danach geht es erst einmal auf der SS439 zurück und danach die letzte 20 Kilometer nach Pisa, dem Ende der Radroute. Hier geht es durchs Gründe am Fluß Fiume Serchio entlang.

Bildquelle: Mirabella auf Wikimedia


 

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