Cabo de Gata - Andalusien purKarte an/aus

Über die Betonwüsten der spanischen Mittelmeerküste ist bereits viel geschrieben und beklagt worden. Doch nur wenigen wissen, dass es dazwischen auch noch unberührte und wenig touristische Ecken gibt. Eine dieser Ecken ist die Costa de Almeria nahe der Stadt Almeria. Ein ganz besonderer Ort ist der Naturpark Parque Natural Cabo de Gata. In Spanien stellt das Cabo de Gata fast schon einen Mythos als das letzte fast unverbaute Gebiet der andalusischen Mittelmeerküste. Eigentlich ist Cabo de Gata ein Fischerdorf an der Mittelmeerküste nur 15 Kilometer enternt vom Flughafen von Almeria. Der Westen des Naturparks gehört geologisch zur Bucht von Almería, während weiter nach Osten sich das Gebirge vulkanischen Ursprungs Sierra del Cabo de Gata mit seinen 500 Metern Höhe anschließt. Im Westteil konnten sich am Fuß der Sierra Salinen ausbilden. Normalerweise sind sie durch Dünen vom Meer getrennt, aber bei starkem Seegang dringt frisches Meerwasser ein. Wenn dieses im trockenen Klima rasch verdunstet enstehen die Salinen. In ihnen wird bis heute Salz gewonnen, sie sind aber auch der Lebensraum vieler Vogelarten. Es gibt zwei überdachte Aussichtspunkte für ausgiebige Beobachtungen der Flamingos und sonstiger Vögel. Da die Vegetation wegen des für europäische Verhältnisse sehr warmen und trockenen Klimas (2900 Sonnenstunden pro Jahr) einzigartig ist, besitzt die Gegend den Status eines Biosphärenreservats. Bei Niederschlägen von durchschnittlich nur 130-180 mm, die zudem noch an nur 25 Regentagen hier fallen, können nur sehr gut angepasste Pflanzenarten überleben. Die Vegetation der Halbwüste des Cabo de Gata ist der Flora der Sahara-Randzone sehr ähnlich und gibt der Region einen Hauch von Nordafrika.
Die Küstenlinie des Cabo de Gata ist zerklüftet und wird im Hinterland von Bergen begrenzt. Jedoch sind sämtliche Vulkane schon längst erloschen, allerdings gibt es bis heute immer einmal wieder leiche Erdbeben. An den Stränden zwischen der Ortschaft San José und den beiden namensgebenden Kaps erkennt man sehr gut die ins Meer geflossenen Lavaströme. Hier finden sich sehr schöne Sandstrände, die häufig nur zu Fuß erreicht werden können, beispielsweise die Playa de los Muertos am nördlichen Ende des Reservats.
Es gibt im Naturpark insgesamt 63 Kilometer Küstenlinie. Wegen der geringen Bebauung bieten die Strände und Buchten des Cabo de Gata ein für das Mittelmeergebiet einzigartiges Erlebnis. Die Vielzahl einsamer Sandstände lässt sich hervorragend mit Wanderungen im schroffen, vulkanischen Gelände verbinden. Im Sommer können die Strände im Südwesten wegen der Nähe zur Stadt Almeria sehr voll sein. Zu den bekannteren Buchten im Südosten gehören die koor lat='36.742843' lon='-2.121833'>Playa de los Genoveses bei San José und die Playa de Monsúl, die von einer Riesendüne vom Zufahrtsweg getrennt ist und aauch FKK möglich ist. Weitere schöne Strände sind die Playa del Peñón Blanco und der Strand von Agua Amarga. Die Region ist darüber hinaus ein El-Dorado für FKK-Anhänger.

Es gibt zwei schöne Wanderrouten durch das Gebiet:
Leuchtturm - Playa de Monsul (6,5 km) mit knapp 200 Meter Höhendifferenz im Westen des Nationalparks
Las Negras - Agua Amarga (12,5 km) mit etwa 230 Meter Höhendifferenz im Osten ist schon etwas anspruchsvoller

Die Stadt Almeria ist wegen des sonnigen Klimas ganzjährig ein beliebtes Reiseziel. Neben dem Tourismus hat sich die Region durch den Anbau von Früchten und Gemüse, und in den letzten Jahren immer mehr die Verwendung von Sonnenergie, einen Namen gemacht. Seinen Besuchern hat Almeria nicht nur hervorragende Strände zu bieten, sondern darüber hinaus auch zahlreiche Denkmäler, sowie ein reiches Angebot an Kultur und Sport. Die arabische Festung Alcazaba, bestehend aus drei ummauerten Teilen, die hinter der Alhambra von Granada das größte maurische Bauwerk in Spanien ist und von 1430 Meter langen Mauern umschlossen wird, ist das Wahrzeichen der Stadt. Vom Turm aus hat man eine wunderbare Aussicht auf den Golf von Almeria. Die Stadt ist darüber hinaus erkennbar nordafrikanisch geprägt. Es gibt enge Gassen, alte, weiße Häuser, Gärten und Palmenalleen.


Hinweis: Der Text wurde mit Hilfe der Software zur Textgenerierung Semtoo automatisch erstellt.


 

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