Wandern auf den Britischen Inseln

Wer an die Britischen Inseln denkt, denkt erst einmal an Schlösser und Burgen. Doch sind sie auch ein hervorragendes Gebiet für Wanderreisen. Das Vereinigte Königreich und Norirland präsentieren sich den Besuchern mit überaus großer Landschaftsvielfalt. Hier lockt gleichzeitig aber auch eine faszinierende Inselwelt mit mehr als 1000 Inseln, wie beispielsweise die Shetland Inseln in der Nordsee oder die Hebriden im Atlantik. Großbritannien bietet weite grüne Hügel, gepflegte Parks und geheimnisvolle Palais. Wandern in Großbritannien bedeutet besonders viel Natur, Frischluft und viele unvergessliche Eindrücke. Vor allem ist das Klima nicht zu heiß, was für manchen das Wandern angenehmer macht.

Wandern in Schottland
Die beliebteste Wanderregion der Britischen Inseln ist Schottland. Es gibt Herbergen in allen Preisklassen. Selbst in kleineren Dörfern sollte zumindest eine Pension existieren. Herbergen sind auch eine preiswerte Alternative in Schottland. Die Landschaft ist insbesondere in den Highlands sehr sehenswert und man kann Land und Leute in vollen Zügen genießen. Typisch schottische Postkartenlandschaft findet man in den Highlands besonders im Westen und auf der Isle of Skye, wo stellenweise noch originale Wildnis existiert. Die wilde Landschaft Schottlands lädt zum Wandern im Sommer ein. Besucher werden dabei entdecken, wie unerschiedlich Schottland sein kann. So unterscheiden sich östliche und westliche Küste stark voneinander. Inzwischen dürfte das Mobiltelefon zur Standardausrüstung auch von Wanderern gehören. Aber in Schottland kann man sich nicht immer darauf verlassen guten Empfang zu haben. In Schottland ist das Jedermannsrecht nach skandinavischem Prinzip zwar nicht bekannt, doch Wildes Campen geht eigentlich immer, sofern das Gelände nicht in Privatbesitz ist.

Hadrian's Wall Path
Der Hadrian's Wall Path ist ein Fernwanderweg Englands unweit der Grenze zu Schottland und ist Teil vom Fernwanderwegsystem Großbritanniens, den sogenannten National Trails. Der berühmte Wall hatte einst dem Römischen Imperium als Grenzbefestigung zu den wilden germanischen Volksstämmen der Picten und Scoten Englands gedient. Auch heute noch ist er eine auffällige Landmarke mit zahlreichen römischen Forts. Die Richtung des Wanderwegs verläuft entlang der Reste des historischen Hadrianswalls zwischen Wallsend an der östliche Küste und Bowness-on-Solway an der Westküste vorbei an den Städten Newcastle-upon-Tyne und Carlisle. Ein Highlight ist die von Robert Stephenson entworfene High Level Bridge aus der Mitte des 19. Jahrhundert in Newcastle. Newcastle besticht, ähnlich wie Glasgow oder Edinburgh, durch seinen industriell geprägten Charme.
Wer organsierte Wanderungen möchte, der findet hierzu und zu den anderen Destinationen gute Infos zum Beispiel bei Hillwalk Tours. Wer individuelle Touren liebt, der findet auf der auf Openstreetmap basierten HikeBikeMap eine gute Informationsquelle.

Pembrokeshire, Wales
Zerklüftet und steil abfallend zeigen sich die Klippen entlang des Pembrokeshire Coast Paths. Für Naturfreunde ist der Pembrokeshire Nationalpark in Wales ein absolutes Muss. Der Pembrokeshire Coast Path ist 299 Kilometer lang und führt durch den Nationalpark. Er ist der einzige am Seeufer gelegene Nationalpark Großbritanniens. 280 Weidegatter und über 4200 Treppenstufen müssen bezwungen werden, und die gut durchdachte Wegführung sorgt dafür, dass die Wanderer das Meer nur selten länger als eine Stunde aus dem Blick verlieren. Der Weg ist gespickt mit herrlichen Ausblicken auf faszinierenden Felsformationen und Klippen. In den Ferien kann es hier ziemlich überfüllt sein.

Cotswolds
Im Mittelalter waren die Cotswolds in ganz Europa für ihre Wolle bekannt. Ein Wanderurlaub in den Cotswolds verspricht viel Abwechslung zwischen wunderschöner Landschaft und attraktiven Dörfern. Dazu kommen in regelmäßigen Abständen urige Pubs und Inns zum Einkehren. Der Thames Path umfasst 294 Kilometer beginnend in den Cotwolds von der Quelle der Themse in Kemble, Gloucestershire, bis nach London . Auf der Wanderung kann man zusehen, wie sich insgesamt der erst niedrige Bach in den breiten Fluss verwandelt. Auf dem Weg liegen einige historisch bedeutsame Städte, neben London Oxford und Reading.


Bildquelle: Michael Hanselmann


 

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